#1

F. Mendelssohn-Bartholdy

Heimkehr aus der Fremde

Solisten

Marie Luise Bestehorn, Konrad Artur Cygal, Andreas Grüneisen, Ullrich Müller, Inés Rangnitt

Erzähler

Steffen Kepper, Mirko Zschaubitz

Chor & Orchester

der Privatoper Berlin #1

Musikalische Leitung

Lars Straehler-Pohl

Inszenierung

Bernd Matzner

Korrepetition

Maurizio Deiana

Bühne & Kostüm

Anja Steglich

Licht

Christoph Protzmann & der Chor

Zeitlich hätten zwei Schwangerschaften Platz in unseren Überlegungen gehabt. Von der ersten Idee bis zur Premiere der Privatoper #1 wurden in etwa 18 Monaten viele Gedanken und Partituren gewälzt, Orte besichtigt und Gespräche geführt. Drei Herren saßen zusammen, sprachen und hörten. Irgendwann hatte das Kind dann als Privatoper seinen Namen und mit Mendelssohn-Bartholdys "Heimkehr aus der Fremde" seinen ersten Klang gefunden. Die Idee, von Freunden für Freunde Musik zu machen, zog für den Auftakt Mendelssohns Singspiel in den Blick, insofern auch er es für den privaten, hier familiären Rahmen geschrieben hatte. Das Stück entstand zur Silberhochzeit seiner Eltern und wurde mit der Verwandtschaft aufgeführt. Selbst ein musikalisch übersichtlich begabter Onkel wurde mit einem F als einzigem Ton bedacht und sängerisch eingebunden. Die Familienchronik erzählt, selbst dieses F sei nicht im engeren Sinne getroffen worden. Aus dem Libretto eines eher heiteren Vordergrunds extrahierte unsere Inszenierung das zugrunde liegende Gefühl und verband den so entstandenen Gehalt mit Shakespeares Gedichtsammlung „Der verliebte Pilger“. Seitdem befinden wir uns auf einer Pilgerreise.

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